Vereinschronik
1882 – 1930:
Am 23. Dezember 1882 wurde aus der Bolz-Schützen-Gesellschaft von 1872 die Burschen-Schützengesellschaft gegründet. Der Verein zählte 40 Mitglieder und 1. Vorstand wurde Michael Seelos.
Gruppenbild der Peitinger Burschenschützen vom 05.06.1904
Im Jahr 1907 feierten die Burschen-Schützen ihr 25jähriges Gründungsjubiläum und 1910 hatte der Verein bereits 133 Mitglieder, eine stolze Zahl und ein Beweis, dass Peiting eine Hochburg des Schützenwesens war.
Peitinger Schützenverein 1910
In den Jahren 1913 und 1914 wurden Sommerpreisschießen durchgeführt, an denen bis zu 60 Schützen teilnahmen.
Durch den 1. Weltkrieg wurde das Vereinsleben sehr negativ beeinflusst. Viele Mitglieder des Schützenvereins mussten einrücken und 46 Schützenbrüder kehrten nicht mehr in die Heimat zurück.
Nach 5jähriger Pause wegen des 1. Weltkrieges wurde der Verein 1919 in den „Jungschützenverein Peiting“ umbenannt. Das Hauptereignis des Schützenjahres war das Schießen zum Fastnachtssonntag und der Schützenzug. Ein alter Brauch waren dabei die schellenbehangenen „Bojazl“ mit ihren „Saublodra“.
1923 zeigten sich die Auswirkungen der Inflation. Die Geldsummen erreichten enorme Höhen. Die Gesamteinnahmen betrugen in diesem Jahr 2.152.445 Mark.
Ein besonders ereignisreiches Jahr war das Jahr 1926. Erstmals wurde eine Schützenkette angeschafft und das Schützenhäuschen wurde aus dem Neuwirtgarten auf den Kalvarienberg verlegt. Beim Schützenball im Kümmerle-Saal wurde zum ersten Mal die neue Vereinsfahne gezeigt. Zum Patenverein wurde die Schützengesellschaft „Frohsinn“ Schongau ausgewählt.
Außerdem erfolgte am 7. November 1926 die Zusammenlegung des „Jungschützenvereins“ mit der 1924 gegründeten „Kleinkaliber-Schützengesellschaft“. Die offizielle Eintragung im Vereinsregister lautete „Jungschützenverein Peiting, Abteilung für Zimmerstutzen und Kleinkaliber“.
Vorstandschaft des Jungschützenvereins im Jahre 1926
Durch den Zusammenschluss der beiden Vereine wurde 1927 der Bau einer größeren Schießanlage notwendig. Mit einem zinsfreien Darlehen der Hasenbrauerei Augsburg und einem Gemeindezuschuss konnten die Unkosten weitgehend gedeckt werden.
1930 – 1960:
Das große Festschießen zum 50jährigen Gründungsjubiläum fand 1932 im Postsaal statt. 132 Schützen nahmen daran teil.
Festwagen anlässlich des 50jährigen Bestehens im Jahr 1932
Beim 40jährigen Oktoberfest-Landesschießen 1935 erhielt Josef Pfettrisch das Deutsche Meisterschaftszeichen im Zimmerstutzenschießen mit 190 Ringen auf 60 Schuss. Für seine Verdienste um das Schützenwesen erhielt der Meisterschütze 1936 die Prinz-Alfons-Protektornadel.
Im selben Jahr konnte durch eine vorbildliche Gemeinschaftsleistung der betonierte Kleinkaliber-Zielerstand fertig gestellt werden.
Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden 1939 noch ein Kleinkaliber-Festschießen und ein Kleinkaliber-Königsschießen durchgeführt.
1941 wies der Schützenverein 210 Mitglieder auf. Aber durch die furchtbaren Kriegesereignisse kam auch das Vereinsleben allmählich zum Erliegen.
In den Jahren von 1939 bis 1945 sind 22 Mitglieder des Schützenvereins gefallen. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs am Ende des 2. Weltkrieges dauerte es Jahre, bis es wieder zur Neuformierung von Vereinen kam.
Bei einer Generalversammlung am 22.01.1950 beim Neuwirt wurde aus den bisher drei Vereinen: „Jungschützen“, „Altschützen“ und „Glückaufschützen“ der „Schützenverein Peiting“ gegründet. Zum 1. Vorstand wurde Wolfgang Müller gewählt.
1951 wurde beim Neuwirt wieder das Faschingsschießen durchgeführt und der alte Schützengeist lebte wieder auf.
Im Jahr 1952 fand das 70jährige Jubiläumsfestschießen verbunden mit dem Gauschießen statt. Beim Dragoner wurden 20 Schießstände aufgebaut und es beteiligten sich 280 Schützen.
Vom 17. bis 19. Juni 1955 stand ein großes Vereinsschießen mit den „Hubertus-Alpenjägern“ aus Haibach bei Aschaffenburg auf dem Programm, das von den Peitinger Schützen gewonnen wurde.
Mit einem Kostenaufwand von 11.000 DM wurde 1959 die Schießanlage erneuert. Nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen 1960 konnte auf 10 Ständen mit vollautomatischen Zugscheiben geschossen werden. Hervorzuheben sind die vorbildlichen Eigenleistungen der Schützen mit 1.865 Arbeitsstunden.
Im selben Jahr konnten bereits mehrere Peitinger Schützen auf Landesebene Erfolge erzielen. So wurde Viktor Plischke 4. Bezirksmeister mit dem Luftgewehr und Hans Schmid 2. Bayerischer Meister mit dem Kleinkalibergewehr.
Der Ausschuss des Schützenvereins im Jahre 1960
1960 – 1990:
Bei den Weltmeisterschafts-Ausscheidungskämpfen 1962 in München belegte Helmut Schmitt den fünften und Viktor Plischke den sechsten Platz. Bayerischer Jugendmeister mit dem Zimmerstutzen wurde Hubert Bock.
1964 wurden für Umbauten am Schützenhaus wiederum 1.500 Arbeitsstunden geleitstet. Am 1. Mai wurde das Schützenhaus am Meierberg feierlich eröffnet.
Für Aufsehen sorgte der Meisterschütze Hubert Bock, der bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Wiesbaden 3 Gold- und 1 Bronzemedaille gewinnen konnte. Er wurde Deutscher Meister mit dem Luftgewehr, dem Zimmerstutzen und dem Kleinkaliber.
Siegerehrung des Deutschen Meisters Hubert Bock im September 1964
Neuer Bayerischer Mannschafts-Meister 1966 im English Match (60 Schuss liegend) wurde die Mannschaft Hubert Bock, Helmut Schmitt, Viktor Plischke und Hans Schmid. Außerdem erreichte Hubert Bock im Einzel den 1. Platz.
Mit einer Rekordbeteiligung von 211 Schützen wurde 1973 das Kleinkaliber-Gauschießen durchgeführt.
Im Jahr 1974 nahm der Schützenverein Peiting erstmals mit drei Mannschaften am Rundenwettkampf teil.
1977 wurde die Mustersatzung vom Amtsgericht Schongau einstimmig angenommen. Und mit dem Gauschießen wurde das 50jährige Bestehen der Schießanlage gefeiert.
Der aus Platzmangel dringend erforderliche Umbau des Schützenhauses wurde 1978 in Angriff genommen. Dank der zahlreichen Helfer und ca. 3.500 geleisteter Arbeitsstunden konnten die umfangreichen Arbeiten 1981 beendet werden.
Eröffnung Luftgewehrstand 1981
Nach der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen am Schützenhaus stand 1982 schon das nächste große Ereignis vor der Tür. Das 100jährige Vereinsjubiläum wurde mit Luftgewehr-Gauschießen, Fahnenweihe und einem großen Festumzug durch den Ort gefeiert.
Gauschützenfest 1982 in Peiting
Im November 1982 erfolgte die Einweihung des neuen Schützenhauses durch Herrn Pfarrer Simon. Außerdem wurde aus diesem Anlass ein Tag der offenen Tür durchgeführt.
1985 schoss Hubert Bock bei einem Rundenwettkampf erstmals die höchstmögliche Ringzahl von 100 Ringen.
Anlässlich des 60jährigen Bestehens der KK-Schießanlage beteiligten sich 237 Schützen am KK-Gauschießen 1987.
Im Jahr 1989 wurde ein Vergleichsschießen mit der Olympiasiegerin und Silbermedaillen-gewinnerin von Seoul, Silvia Sperber, durchgeführt. Außerdem wurde erstmals das Peitinger Bildscheibenschießen durchgeführt.
1990 – 2020:
Ein Vereinsausflug besonderer Art war wohl die Fahrt zur Holstenköste nach Neumünster im Jahr 1990. Es wurde auch ein Vergleichsschießen mit dem Schützenverein Neumünster durchgeführt.
1992 wurde das 110jährige Bestehen mit einer Heiligen Messe und einem Festabend, sowie dem KK-Gauschießen mit Festscheibe gebührend gefeiert.
Die Restaurierung der Vereinsfahne und die Umbauarbeiten am KK-Stand erfolgten 1993.
Auch der zweite Ausflug zu unseren Schützenfreunden nach Neumünster anlässlich des Landesschießen und der Holstenköste wurde für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ein uralter Brauch wurde 1996 wieder belebt, als die Hohenpeißenberger zum Patenbitten für ihre Fahnenweihe nach Peiting kamen. Mit dem Peitinger Trommlerzug, der Knappschafts- und Trachtenkapelle Hohenpeißenberg und den Hohenpeißenberger Böllerschützen wurde dieses Ereignis auch standesgemäß gefeiert.
Anlässlich des 115jährigen Bestehens fand das Luftgewehrgauschießen 1997 in Peiting statt. Es beteiligten sich 1005 Schützen aus dem Gau Schongau. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war sicherlich der große Festzug mit ca. 3.000 Teilnehmern.
1998 nahmen wir als Patenverein an der Fahnenweihe und dem Festzug der Hohen-peißenberger „Rigi-Schützen“ teil.
Nach Fertigstellung des Schützenhausanbaus im Jahr 2000 erfolgte im März die feierliche Einweihung durch Herrn Pfarrer Kraus.
Die Teilnahme des Schützenvereins mit Fahnenabordnung an der Primiz von Martin Kirchbichler war der Höhepunkt des Jahres 2001.
2002 wurde bereits zum zehnten Mal das Peitinger Bildscheibenschießen durchgeführt. An dem sich bis zum heutigen Tag Schützen bis über die Landesgrenzen hinaus beteiligen.
Im Jahr 2003 beteiligte sich der Verein mit Fahnenabordnung und Festwagen am 50jähriges Gründungsjubiläum der Landjugend und dem Gautrachtenfest des Trachtenvereins „Alpenrose“ Peiting.
Im Jahr 2005 errang Daniel Wladar mit der Luftpistole den zweiten Platz bei den deutschen Meisterschaften. Außerdem beteiligte sich der Schützenverein mit einem Festwagen am Bezirksmusikfest der Knappschafts- und Trachtenkapelle Peiting.
Für einen der größten sportlichen Erfolge sorgten im Jahr 2007 unsere Luftpistolenmannschaft, die mit Fritz Aigner, Daniel Wlader, Thomas Landes, Herbert Geislinger und Reinhold Socher souverän in die Bayernliga aufstieg.
Außerdem fanden im Jahr 2007 die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Schützenvereins statt. Mit einem Festgottesdienst am Hauptplatz und einem feierlichen Festabend in der Schloßberghalle wurde dieser Anlass gebührend gefeiert.
Beim KK-Gauschießen mit Festscheibe beteiligten sich 202 Teilnehmer.
Eröffnung KK-Gauschießen 2007
Im Jahr 2008 wurde unsere Luftpistolenmannschaft Vizemeister in der Bayernliga und im Jahr 2009 bereits Bayernligameister. Leider wurde der Aufstiegskampf knapp verloren.
Festwagen zum Luftgewehr- und Luftpistolengauschießen in Wildsteig 2008
Für einen weiteren sportlichen Höhepunkt sorgte Max Wagner, der im Jahr 2009 oberbayerischer Meister mit dem Zimmerstutzen wurde.
Einen der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgeschichte erreichte unsere Luftpistolenmannschaft am 11.04.2010. Beim Aufstiegskampf in München wurde mit einem Gesamtergebnis von 3.680 Ringen der 1. Platz und somit der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Liga, die Regionalliga Süd, erreicht.
Am 17. und 18.04.2010 fand der 60. Bezirksschützentag des Bezirks Oberbayern in Schongau statt. Im Zuge des Bezirksschützentags wurde am Sa., den 17.04.2010 das Bezirkskönigsschießen im Peitinger Schützenhaus unter der Leitung der Bezirkssportleitung durchgeführt. Startberechtigt waren die Gauschützenkönige mit dem Luftgewehr und der Luftpistole, sowie die Gaudamenköniginnen der 30 Schützengaue im Bezirk Oberbayern. Insgesamt beteiligten sich 65 Schützen am Bezirkskönigsschießen in Peiting.
Unser Meisterschütze Fritz Aigner gewann im Jahr 2010 mit der KK-Sportpistole die Gaumeisterschaft, die oberbayerische Meisterschaft, die bayerische Meisterschaft und wurde deutscher Meister. Dies ist eine der herausragendsten sportlichen Leistungen in der Geschichte des Peitinger Schützenvereins.
Im Jahr 2011 führte unser Schützenverein das Gauschießen im Schützenhaus auf dem Meierberg durch. Es beteiligten sich 671 Schützen. Außerdem beteiligten wir uns beim Schützenfest der Schützenkompanie Weißenbach in Tirol.
Sehr ereignisreich war das Jahr 2012. Wir waren Ausrichter des KK-Gauschießen und im Rahmen einer deutschlandweiten Aktion fand ein
Tag der offenen Tür statt. Hier wurden historische Waffen und Auswertegeräte ausgestellt. Zudem fanden mehrere Schießvorführungen und eine
Gästeschießen statt.
Tag der offenen Tür im Schützenhaus
2013 wurde Hubert Bock für seine besonderen sportlichen Leistungen und herausragenden Erfolge, sowie Josef Fischer für seine langjährige
Tätigkeit als 2. Schützenmeister bzw. Schützenhauswirt zum Ehrenmitglied ernannt. Zudem wurde unser langjähriger Schützenmeister Karl Hecktor, der im Jahr 2012 sein Amt nach 27jähriger Tätigkeit als 1. Schützenmeister an Martin Fischer übergab, zum Ehrenschützenmeister ernannt. Ein sehr bewegender Augenblick für alle Anwesenden.
Ernennung Karl Hecktor zum Ehrenschützenmeister
Einen großen Erfolg schaffte unsere erste Luftgewehrmannschaft 2013 mit den Schützinnen, Sabine Demmel, Melanie Pfeuffer, Anna Stanka und
Barbara Wagner, sie stiegen in die Oberbayernliga auf. Im gleichen Jahr wurde Melanie Pfeuffer Oberbayerische Meisterin mit dem Zimmerstutzen Tradition und Fritz Aigner Deutscher Meister mit der Luftpistole.
Deutscher Meister LP - Fritz Aigner
Unsere langjährigen Schützenmeister Karl Hecktor und Josef Fischer wurden von Landrat Dr. Friedrich Zeller mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten geehrt.
Verleihung Ehrenzeichen des bayer. Ministerpräsidenten an
Karl Hecktor und Josef Fischer
2014 beendete unsere 1. Luftgewehrmannschaft die Saison auf Platz 1. Den Aufstiegskampf in die Bayernliga auf der Olympia Schießanlage in Hochbrück verpassten unsere Schützinnen: Barbara Wagner, Sabine Demmel, Melanie Pfeuffer, Elisabeth Kleber und Anna Stanka nur knapp.
Aufstiegskampf in Hochbrück
In den Jahren 2014/2015 wurde wieder einmal in unserem Schützenhaus und Kleinkaliberstand umgebaut. Die Arbeiten an den Schießständen
und die energetische Sanierung des Schützenhauses wurde in Eigenleistung durchgeführt. Hierfür wurde von unseren Vereinsmitgliedern ca. 2.800
Stunden gearbeitet.
Umbau Schützenhaus 2014/2015
2015 fand erstmals auch ein Freundschaftsschießen mit den Schützen aus Ehrwald / Tirol statt. Zudem wurden erstmals in unserer Vereinsgeschichte die RWK-Heimkämpfe der 1. Luftgewehr- und der 1. Luftpistolenmannschaft in der Schlossberghalle mit großem Erfolg auf elektronischen Ständen durchgeführt.
RWK-Heimkampf Schlossberghalle
Im Jahr 2017 sorgte unsere 1. Luftpistolen - Mannschaft für die nächste Sensation. Sie schaffte mit den Schützen Sladjan Zoran, Thomas Landes, Michaela Brosselt-Guggemos, Steffi Böhm, Michael Redl und Fritz Aigner den Aufstieg in die erste Bundesliga. Eine besondere Leistung schafft dadurch Fritz Aigner, der wohl als einziger Schütze in ganz Deutschland mit seinem Heimatverein von der untersten Gauliga bis in Deutschlands höchste Liga aufgestiegen ist.
Aufstiegsmannschaft 1. Bundesliga LP
Unser Mitglied Rupert Habersetzer wurde für seine zahlreichen Verdienste für den Verein 2017 durch die Landrätin Andrea Jochner-Weiß mit
dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten geehrt und 2018 zum Ehrenmitglied ernannt.
Aufgrund der Entwicklungen im Schießsport und des sportlichen Erfolgs unserer Schützen entschieden wir im Jahr 2018 unsere Luftgewehr- und Luftpistolen-Schießanlage zu erneuern. Es wurden 11 vollelektronische Schießanlagen beschafft und installiert. Hierfür wurden noch einmal ca. 300 Stunden an Eigenleistung erbracht. Die Einweihung der Schießanlage erfolgte 2019 im Rahmen des Waldfestes. Den Segen für unser saniertes und umgebautes Schützenhaus spendete Pfarrer Dr. Robert Kröpfl.
Eröffnung LG-/LP-Schießanlage 2019
Erstmals seit dem 2. Weltkrieg ruht der Vereinsbetrieb aufgrund des Corona-Virus. Alle Wettkämpfe und der Trainingsbetrieb wurden ab März 2020
unterbrochen und die Durchführung von größeren Veranstaltungen untersagt.
2021 - heute
Auch im Jahr 2021 beherrschte die Pandemie das Geschehen und legte das Vereinsleben weitestgehend lahm. In den Sommermonaten trafen wir uns zum Vereinsgrillen und ehrten unsere langjährigen Mitglieder bei einem Ehrungsabend im Gasthof Keppeler. Außerdem liefen die Planungen für unser Jubiläumsfest und Gauschießen im Jahr 2022. In den Wintermonaten wurden dann wieder alle Veranstaltungen (Wettkämpfe, Training, Weihnachtsmarkt) abgesagt.
Nach zwei Jahren mit sehr ruhigem Vereinsleben hieß es dann 2022 auf geht's ins Jubiläumsjahr. In diesem Jahr veranstalteten wird das Luftgewehr- und Luftpistolen Gauschießen des Schützengau Schongau und feierten unser 140jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest in der Schlossberghalle.
2023 waren wir Ausrichter des KK-Gauschießen. Im Jahr 2024 organisierten wir das Kinderprogramm bei der Museumsnacht und beteiligten uns bei der Bezirkswallfahrt in Rottenbuch.
Unser Schützenausflug führt uns 2025 an den Achensee. Nach einer Dampflokfahrt und einer Brauerführung fuhren wir zum Abschluss mit dem Schiff über den Achensee und verbrachten einen wunderschönen Tag.
Am Schluss dieser Chronik, in der hauptsächlich von vielen fröhlichen Festen und heiteren, ausgelassenen Zeiten im Schützenverein berichtet worden ist, darf nicht vergessen werden, dass der Schützenverein auch die schweren Seiten des Lebens kennen lernen musste.
Besonders die beiden Weltkriege überschatten die Geschichte des Schützenvereins. So verloren wir viele Mitglieder aufgrund der sinnlosen Kriege.
Alle verstorbenen Kameraden werden dem Schützenverein in guter Erinnerung bleiben und er wird ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.
Gut Schuss!











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